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Wohin mit Landmaschinen, die Geschichten und Geschichte erzählen

Ein Landmaschinenmuseum in Werben?

Dieser Vorschlagstammt nun nicht von DER LINKEN, aber er braucht Unterstützung. Da schalten wir uns ein!

Zum 31.08.2008 hat die Stadt Zossen den Pachtvertrag mit der Berliner Stadtgutliegenschafts-Management GmbH & Co. Grundstücks KG (BSGM) über die unentgeliche Nutzung einer Feldscheune in Werben gekündigt. Der Kultur- und Bürgerverein Glienick nutzte die Scheune bisher, um dort, die im Besitz des Roland Pust befindlichen historischen Landmaschinen und Geräte unterzustellen. Roland Pust wurde aufgefordert, die Scheune in Werben bis 18.08.2008 zu räumen. Damit ist die Zukunft der dort abgestellten Maschinen und Geräte ungewiss. 

In Werben lebt ein Mann mit Namen Roland Pust, der sammelte über Jahrzehnte historische Landmaschinen. Mit ältesten dürften noch um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert die Bauern auf den Ländereien in der Mark gearbeitet haben. Sie stehen mit Unterstützung des Kultur- und  Bürgerverein Glienick e.V  in Werben in einer Großfeldscheune. Wie aus einem Schreiben der Berliner Stadtgutliegenschafts-Management GmbH & Co. Grundstücks KG (BSGM) hervorgeht wurde diese Scheune Stadt Zossen von der (BSGM) der  zur kostenlosen Nutzung übergebenen.

Auch die Scheune ist inzwischen in die Jahre gekommen. Sie dürfte eine der wenigen Großfeldscheunen in Teltow-Fläming sein, die überhaupt noch stehen. So werden jetzt Maßnahmen zur Instandhaltung und Verkehrssicherung notwendig. Diese sind sicherlich kostenintensiv und unklar ist wer die Kosten trägt. Wie aus dem Schreiben der BSGM weiter hervorgeht, hat die Stadt den Vertrag mit der zum 31.08.2008 gekündigt. Von da an würden Heimatverein und Landmaschinen im Regen stehen.
Damit dies nicht geschieht hat sich der Heimatverein im Juli mit der Bitte um Mithilfe nach der Suche für ein Quartier für die Landmaschinen auch an die LINKE in Zossen gewandt.

Nach Angaben von Roland Pust enthält seine sammlung unter anderem:

1 Ochsenwagen aus Bayern,
4 Achswagen, 2 Schubkarren aus Stellmacherarbeit,
1 hölzernes Jauchefaß,
hölzerne und eiserne Igel,
diverse Gespannpflüge, Eggen, Schleppen, Walzen, Leiterwagen,
10 Dreschmaschinen mit und ohne Pressen, davon eine aus der Kurmark(Fehrbellin), eine aus Schöneweide bei Luckenwalde,
1 Großviehwaage, Bj. (1911) aus Paplitz,
diverse Handarbeitsgeräte,
2 Hungerharken,
2 Heuwender,
2 Grubber,
schwere 2 und 3-scharige Anhängepflüge,
3 Grasmäher teilw. mit Ablage, 2 Getreidemähbinder (Fa. Fahr) für Gespanne und 1 Mc Cormick Ableger („Flügelmaschine“),
3 Windfegen und Klapper,
3 Schrotmühle
1 Kartoffelschleuderroder der Fa. Lanz, 1
Die Sammlung beinhaltet auch Geräte, die der Zimmermann, Stellmacher, Bäcker, Schmied, Böttcher o.ä., also alles Gewerke vom Dorf benutzte.

Was hat DIE LINKE zur Untertützung inzwischen unternommen?

Die Ausgangfsinformationen gehen auf eine Anfrage unseres Kandidaten für die SVV Carsten Preuss an die BSMG zurück, worauf er mit Schreiben vom 01.07.2008 Antwort erhielt.

Im Juli fand mit Vertretern des Kultur- und Bürgervereins, Herrn Roland Pust und dem Fraktionsvorsitzenden der LINKEN in der SVV, Jürgen Steinert, und dem Kandidaten für Kreistag und SVV Dr. Rainer Reinecke ein Vororttermin in Werben statt.

Unmittelbar danach wandte sich der Fraktionsvorsitzende mit Schreiben vom 17.07.2008 an die Bürgermeisterin mit der Bitte mit Herrn Roland Pust und dem Kultur- und Bürgerverein Glienick e. V. nochmals nach einer gemeinsamen Lösung zu suchen, die letztlich die Sammlung der historischen Landmaschinen sichert.

Kornelia Wehlan, Kreisvorsitzende DIE LINKE, Land- und Kreistagsabgeordnete suchte ebenfalss bei der Bürgermeisterin und beim Landwirtschaftsminister des Landes Brandenburg um Unterstützung nach.

Mit gutem Willen aller Beteiligten sollte im Sinne der Wahrung von Kulturgüten und Zeugnissen des Brauchtums in unserer Region eine Lösung gefunden werden.<//font><//font><//font><//span>