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Wahlstand auf dem Markt in Zossen

23.05.2019 10:00 Uhr Marktplatz Zossen, Gleich vier Parteien nutzten diesen Markttag mit ihren Ständen. Wir standen, wie sich das gehört, ganz links. Unser Landtagsabgeordneter   und Kandidat bei den Kommunalwahlen Carsten Preuss( links im Bild), unsere Spitzenkandidatin für den Kreistag, Wahlkreis 3 (Gemeinde Am Mellensee, Stadt Trebbin, Stadt Zossen) aus Am Mellensee, Judith Kruppa (Bildmitte) und unsere Spitzenkandidatin für die Stadtverordnetenversammlung Cornelia Graffunder (rechts im Bild), stellten sich den Fragen der Besucher.

Da Judith Kruppa in Zossen vielleicht noch nicht so bekannt ist, hier mehr über sie.

cp

Am frühen Morgen am Bahnhof Wünsdorf

23. Mai 2019, heute am frühen Morgen am Bahnhof Wünsdorf begrüßten wir die Pendler mit Kaffee.
Dafür hatten wir blauen Himmel und Sonnenschein mitgebracht.
Auch über Politik wurde geredet. Es ging u.a. um die Vergabe von Kita-Plätzen in Zossen.
Wir hatten mit unserem Beschlussantrag für eine weitere Stelle zur Bearbeitung der Anträge das Thema in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Die Bürgermeisterin hat leider zu spät auf das Problem reagiert. Bürgerinnen und Bürger berichten uns immer wieder von der ungenügenden Kommunikation zwischen Ihnen und der Stadtverwaltung bei der Bearbeitung ihrer Anliegen. Hier werden wir den Ursachen auf den Grund gehen.
Auch die Landespolitik war Thema. Hier ging es um die Umsetzung des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst.

Kommunalwahlprogramm 2019

Ein integriertes Stadtentwicklungskonzept für die Stadt Zossen ist dringend erforderlich. Bürgerinnen und Bürger wollen nicht nur sehen, was in ihrer Stadt neu gebaut wird, sondern sie wollen auch wissen, wohin sich die Stadt entwickeln wird.

Eine Stadt kann sich nur nachhaltig entwickeln, wenn Stadtstruktur und Wohnen, Wirtschaft und Umwelt, Verkehr und technische Infrastruktur, Soziales und Gesundheit, Kultur und Sport, Stadtmarketing und zivilgesellschaftliches Engagement aufeinander abgestimmt sind. Als Orientierung gilt dabei ein mit den Bürgerinnen und Bürgern zu erarbeitendes Leitbild. Diese Forderung stellt DIE LINKE schon seit längerem. Dabei zwingen uns der Klimawandel, begrenzte Ressourcen und steigende Kosten für Energie neu darüber nachzudenken, wie wir in Zukunft leben wollen. Eine attraktive Innenstadt sowie moderne lebenswerte Ortsteile gehören ebenso dazu.

Ortsentwicklung mit Augenmaß - Flächenverbrauch minimieren!

Eine bürgerfreundliche Verwaltung beginnt dort, wo von Bürgerinnen und Bürgern vorgetragene Anliegen in angemessener Zeit bearbeitet, Anfragen überhaupt erst einmal beantwortet werden und die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch erreichbar sind.

Wir fordern, dass alle Sachverhalte, die die Entwicklung unserer Stadt mit ihren Ortsteilen betreffen, öffentlich behandelt und die Bürgerinnen und Bürger daran beteiligt werden.

Eine Stadt wie Zossen ist Teil einer kommunalen Familie. Zu ihr gehören auch Land und Kreis. Wie in jeder Familie wird auch hier so manches Mal gestritten, weil die Interessen sehr unterschiedlich sein können. Kommunale Partner sind aufeinander angewiesen. Deshalb ist ein respektvoller Umgang der Familienmitglieder eine wichtige Voraussetzung für die sachliche Lösung von strittigen Fragen und Meinungsverschiedenheiten. Dieser respektvolle Umgang ist jedoch in letzter Zeit verlorengegangen. Wir wollen deshalb auch nach neuen Formen suchen, um die Zusammenarbeit wieder zu versachlichen.

Zossen mit seinen Ortsteilen zeichnet sich durch ein Landschaftsbild mit sehr vielfältigen Facetten aus. Da gehen Wiesen und Felder über in Wald und Heide, diese führen bis an Seen und Kanäle heran. Mittendrin die Siedlungen, in denen wir leben.

Die, die wir darin leben, sind auch für den Umwelt- und Klimaschutz in unserer Region verantwortlich. Der Schutz von Natur und Umwelt ist für uns kein Luxus, um den man sich kümmern kann, wenn alles andere erledigt ist. Er gehört zu den Aufgaben einer vernünftigen Stadtpolitik.

Der Erhalt der Biodiversität im Naturraum in und um Zossen wird angesichts des Artensterbens ein immer dringenderes Anliegen zur Sicherung unserer Lebensgrundlagen.

Wir wollen, dass Zossen eine pestizidfreie Kommune wird. Anstelle von Grünanlagen mit Rasen könnten Wildblumenwiesen angelegt werden. Bei den stadteigenen Gebäuden und bei denen der Zossener

Wohnungsbau GmbH sollte alles getan werden, um den Strom- und den Wärmeverbrauch weiter zu senken. Dort wo die Möglichkeiten bestehen, sollen die Dächer mit Solarstromanlagen bestückt werden.

Wir rufen alle Wirtschaftsunternehmen, alle Bürgerinnen und Bürger auf, Müll und Plastik zu vermeiden! 
Wir nehmen den Baum- und Alleenschutz ernst und wollen ihn aktiv betreiben.
Wir unterstützen eine regionale und nachhaltige Lebensmittelproduktion.

In Bebauungsplänen sollen auch der Klimaschutz und die Klimaanpassung berücksichtigt werden und die Nutzung erneuerbarer Energien sowie die sparsame und effiziente Nutzung von Energie sollen verstärkt berücksichtigt werden.

Wir wollen nachhaltige Mobilität ermöglichen! Sichere Wege für Groß und Klein. Priorität müssen die Instandhaltung und der bedarfsgerechte Ausbau der Infrastruktur haben. Insbesondere geht es dabei um die Geh- und Radwege. Wir setzen uns für mehr Tempo-30-Zonen an den Bushaltestellen ein. Der Ausbau von Fahrradwegen zwischen den Ortsteilen würde wesentlich zu mehr Sicherheit bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern führen. Hierfür ist ein Radwegekonzept für die Stadt Zossen dringend erforderlich. Priorität haben dabei sichere Schulwege.

Wir setzen uns ein für eine Verbesserung des ÖPNV innerhalb des Stadtgebietes. Dafür wollen wir die Einsetzung eines Rufbusses prüfen lassen. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass Zossen über den ÖPNV gut an Potsdam und den Flughafen BER angebunden wird.

Wir befinden uns im digitalen Wandel. Das Internet begleitet täglich immer mehr Menschen in Beruf und Freizeit und erhöht damit auch den Lebenskomfort vieler Menschen. Wir wollen, dass auch die Verwaltung sich den digitalen Herausforderungen stellt.

Zudem wollen wir freie WLAN-Hotspots in Zossen. Mobile Grüße vom Stadtpark verschicken, chatten im Café um die Ecke und online das Restaurant für den Abend reservieren: In Zossen soll das keine Utopie bleiben.

Die hohe Nachfrage nach Wohnungen in Zossen hält unvermindert an. Wenig Leerstand, fehlende Wohnungen vor allem für Menschen mit wenig Geld und ein Mangel an kleinen und barrierefreien Wohnungen kennzeichnen weiterhin den Wohnungsmarkt der Stadt. Wir wollen bezahlbaren Wohnraum schaffen! Damit soll die Zossener Wohnungsbau GmbH (ZWG) beauftragt werden. Die Mieten, die wir über stadteigene ZWG beeinflussen können, sollen sozialverträglich bleiben.

Bei neuen Bebauungsplänen soll eine bestimmte Anzahl von Sozialwohnungen festgeschrieben werden. Wir favorisieren kompakte, flächensparende Bauweisen, um Grünflächen zu schonen und zu erhalten.

Das geistig–kulturelle und sportliche Leben in unserer Stadt wird maßgeblich geprägt durch das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger in den Vereinen unserer Stadt. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren mit ihrer 24-Stunden-Rufbereitschaft Tag für Tag sorgen im erheblichen Maße mit für unsere Sicherheit. Für sie hat sich in den letzten Jahren die Situation in puncto Ausrüstung und Gebäude wesentlich verbessert.

Das Vereinsleben in Zossen ist unglaublich breit gefächert, Sportvereine, Heimatvereine, Fördervereine, u.a. für Schulen und Kitas, Bildungsvereine, Kulturvereine, Freizeitvereine wie Angel- oder auch Karnevalsvereine.

Und doch hat so mancher Verein damit zu kämpfen, genügend ehrenamtlich aktiv Tätige neu zu gewinnen. Die wachsenden Anforderungen an das Arbeits- und Alltagsleben halten selbst bei gutem Willen so manchen davon ab, in Vereinen aktiv zu werden.

Wir möchten mit Vereinen gemeinsam darüber nachdenken, wie über eine finanzielle Unterstützung hinaus, das ehrenamtliche Engagement gefördert werden und durch uns unterstützt werden kann.

Für uns hat das bürgerschaftliche Engagement einen hohen Stellenwert und soll entsprechend anerkannt und gefördert werden. Hierbei geht es insbesondere um die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an alle ihre Lebensumstände beeinflussenden Entscheidungen. Wir rufen alle dazu auf, wenn notwendig, ihr Anliegen auch mit Hilfe eines Bürgerentscheids zu einer Entscheidung zu bringen.

Des Weiteren geht es aber auch um ihre aktive Teilnahme an Maßnahmen für eine weitere Verbesserung des geistig-kulturellen Lebens in unserer Stadt, für einen besseren Klima und Umweltschutz oder auch um das soziale Engagement. Wir wollen mehr Beteiligung ermöglichen und Bürgerentscheide geachtet und durch die Stadtverwaltung auch umgesetzt werden.

Wir fordern, endlich einen Bürgerhaushalt einzuführen: Der Vorschlag liegt bereits in gut ausgearbeiteter Form vor. Für den Bürgerhaushalt wird ein bestimmtes Budget bereitgestellt und die Bürgerinnen und Bürger entscheiden über dessen Verwendung. Wir wollen eine neue politische Beteiligungskultur in Zossen.

Wir wollen, dass bei der Bereitstellung geeigneter Flächen für wachsende Unternehmen und Neuansiedlungen ein Vorrang für die Nutzbarmachung brach liegender Flächen besteht.

Wir möchten die Ansiedlung von klein- und mittelständischen Betrieben unterstützen und wohnortnahe Arbeitsplätze schaffen. Wir setzen uns für die Nachhaltigkeit der entsprechenden Projekte ein. Nicht allein die Anzahl der Arbeitsplätze oder die Höhe der erwarteten Steuereinnahmen sind entscheidend, auch Energieverbrauch, Flächenverbrauch, Verkehrsaufkommen, Langfristigkeit sowie Zukunftsfähigkeit der Projekte müssen berücksichtigt werden.

Auch beim Verkauf städtischer Flächen sollen ökologische und sozioökonomische Kriterien berücksichtigt werden, um eine effiziente Flächennutzung nach verträglichen Umweltauswirkungen sicherzustellen.

Die Menschen in Zossen verspüren die Auswirkungen verfehlter Gesundheitspolitik hautnah. Gesundheit ist zur Ware geworden und Patienten zu Kunden.

Wir wollen eine flächendeckende, wohnortnahe Gesundheitsversorgung gewährleisten. Darüber hinaus ist die präventive Gesundheitsvorsorge sicherzustellen. Wir wollen wertvolle Arbeit der Gesundheitsvereine und Selbsthilfegruppen fördern!

Die Erreichbarkeit der Ärztinnen und Ärzte bzw. der umliegenden Krankenhäuser mit dem ÖPNV muss verbessert werden. Für junge Ärztinnen und Ärzte wollen wir ein Ärztehaus vorhalten. 

Wir wollen alle Möglichkeiten nutzen, um auf kommunaler Ebene zum Ausbau guter Pflegeangebote beizutragen.

Wir wollen die Einrichtung eines Familienbüros in Zossen. Das Familienbüro soll Eltern helfen bei der Suche nach Kitaplätzen, bei Fragen zur Angehörigenpflege, sowie bei der Wohnungssuche und in ähnlichen Belangen. Außerdem berät das Familienbüro Unternehmen zu Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Erfreulicherweise haben sich viele junge Familien mit Kindern entschlossen, ihren Lebensmittelpunkt nach Zossen zu verlegen. Mit der wachsenden Einwohnerzahl in unserer Stadt steigen auch die Anforderungen an die Kinderbetreuung in unseren KITAs, Schulen und Horten. Die KITAs sind in Zossen gut ausgebaut, es besteht jedoch keine konzeptionelle Vielfalt. Wir wollen ein größeres konzeptionelles Spektrum der Kitas erreichen. Wir wollen mehr Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas und eine schnellere Bearbeitung von KITA-Anträgen durch die Verwaltung.

Für die Kinder in den KITAs und Schulen soll ein qualitativ hochwertiges Schulessen, kostenfrei für die Eltern, zur Verfügung gestellt werden.

Wir unterstützen den Hortneubau in der Gerichtsstraße in Zossen.

Wir wollen die Situation der Grundschule Dabendorf deutlich verbessern.

Das Großprojekt im Bereich Bildung ist sicherlich der Neubau der Gesamtschule Dabendorf. Unsere Stadtverordneten haben diesem Neubau zugestimmt. Jedoch bei den Folgebeschlüssen über die Dimension des Neubaus und über den Umfang der Investitionen, der zunächst mit 18 Millionen angegeben war und jetzt 46 Millionen Euro betragen soll, ihre Bedenken klar zum Ausdruck gebracht. Die jetzt gefundene Lösung wird den Haushalt der Stadt noch über mindestens zwei Jahrzehnte belasten.

Die Aufhebung des Beschlusses für eine Integrationsschule wegen nicht gewährter Fördermittel halten wir für einen Fehler. Das Wohl der Kinder bleibt dabei auf der Strecke.

Weil uns Bildung in jedem Lebensalter so wichtig ist, setzen wir uns für moderne Unterrichtsräume und gute Ausstattung an unseren Schulen ein. Investitionen in unser KITA- und Hortangebot und Investitionen in Bildungs- und Kulturangebote für Erwachsene haben für uns in den kommenden Jahren Priorität.

Vielfältigkeit in der Kinder- und Jugendarbeit – freie Trägerschaft, vielfältige Konzepte!

Um die Interessen dieser beiden Gruppen ausreichend in der Stadtplanung berücksichtigen zu können, werden entsprechende Formen und Gremien der Mitsprache benötigt. Für die Seniorinnen und Senioren existiert bei der Stadt ein Seniorenbeirat, der dies wahrnehmen kann. Für Jugendliche fehlt bisher eine adäquate Möglichkeit wie Jugendparlament oder Jugendbeirat.

Zossen ist relativ gut ausgestattet mit Jugend- und Jugendsozialarbeitern. Diese haben unsere volle Wertschätzung. Da die Anforderungen an Jugend- und Jugendsozialarbeit mit den sich ständig im Wandel begriffenen Lebensarten der Jugendlichen verändern, sollten die Stellen dafür weiter aufgestockt werden. An allen Schulen, egal welche Schulform, sollte mindestens eine Schulsozialarbeiterin, ein Schulsozialarbeiter in Vollzeit tätig sein.

Aber auch im Freizeitbereich wären Jugendsozialarbeiterinnen und -arbeiter nicht nur in den Jugendclubs und Jugendräumen angemessen, sondern auch in Vereinen, die überwiegend mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

Alle Maßnahmen zum Erhalt, Ausbau und Entwicklung unserer Sportstätten werden von uns voll und ganz unterstützt.

Unsere Stadtbibliothek hat dank der Unterstützung durch die Stadt einen Bestand, der fast für alle das Richtige bereithält. Durch die Zusammenarbeit der Stadtbibliothek mit der Bibliothek in Wünsdorf ist die Versorgung auch mit modernen Medien gut abgedeckt. Dieses Niveau zu halten, ist unser Anliegen.

Unsere Museen werden sehr gut angenommen. Sie werden derzeit ausschließlich ehrenamtlich geführt. Angesichts der Altersstruktur der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der wachsenden Anforderungen an die Ausgestaltung der Museen stehen in nächster Zeit Entscheidungen über die Art und Weise, wie diese weiterbetrieben werden können, an.

Das E-Werk in Zossen musste leider schließen. Kunst- und Kreativwirtschaft werden in Zossen bislang nur am Rande beachtet. Sie sind aber eine zunehmende Größe und sollen auf ihre Art die Vielfalt Zossens widerspiegeln. Für diese Vielfalt können wir uns auch einen Wissenschaftscampus in Zossen vorstellen.

Denkmalschutz bewahrt die gemeindliche und regionale Identität. Denkmalgeschützte Gebäude und Gebiete sind einer zeitgemäßen Nutzung zuzuführen und vor Abriss und Verfall zu schützen.

Das heißt vor allem, dass Menschen mit Behinderungen in das gesellschaftliche Leben in allen Lebensbereichen einbezogen und gefördert werden. Daher wollen wir, dass in einem Zossen für alle so wenig Barrieren wie möglich existieren: im Straßenverkehr, in der Wohnung oder in öffentlichen Gebäuden wie Schulen, in Behörden und auf den Gehwegen.

Geflüchteten in unserer Stadt einen menschenwürdigen Aufenthalt zu ermöglichen, darin sehen wir eine wesentliche Voraussetzung für ein friedliches Miteinander. Wir setzen uns für einen von Respekt getragenen gegenseitigen Umgang und die Bekämpfung der Fluchtursachen ein.

Dabei verkennen wir nicht, dass das Zusammenleben von Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen nicht ohne Konflikte ist.

Unser Ziel ist es, auf der Grundlage von Rechtsstaatlichkeit, der Werte von Frieden, Antifaschismus und Antirassismus ein gegenseitig bereicherndes Miteinander zu ermöglichen.

Wir beteiligen uns aktiv am zivilgesellschaftlichen Engagement in der Auseinandersetzung mit rassistischem und faschistischem Gedankengut. Wir unterstützen aktiv die Friedens- und Umweltinitiativen vor Ort.

Wir wollen auch in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit mit benachbarten Gemeinden suchen.

V.i.S.d.P.: Felix Thier

DIE LINKE. Teltow-Fläming

Zinnaer Straße 36, 14943 Luckenwalde

www.dielinke-tf.de

Gestaltung:
Carsten Preuß, carsten.preuss@linksfraktion-brandenburg.de 
Dr. Rainer Reinecke, info@r-reinecke.de

Titelfoto: Dr. Rainer Reinecke

Zossen 2019

Wahlen zum Kreistag Teltow-Fläming

Linke Kandidaten aus dem Wahlkreis 3

Wahlkreis 3 (Gemeinde Am Mellensee, Stadt Trebbin, Stadt Zossen)

  1. Judith Kruppa, geb. 1965, Polizeioberinspektorin i. R.
  2. Kai Kueckes, geb. 1970, Dipl. Finanzwirt
  3. Cornelia Graffunder, geb. 1972, Pädagogin
  4. Carsten Preuß, geb. 1962, Dipl. Agr.-Ing.
  5. Tina Senst, geb. 1981, Einrichtungsleiterin Jugendhilfeeinrichtung

Cornelia Graffunder und Carsten Preuß sind unsere Kandidaten aus Zossen.

Das Wahlprogramm der LINKEN für die Wahlen zum Kreistag 2019

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Unsere Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung

Unsere Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung

In der Mitgliederversammlung am 15. Februar wählten wir unsere Mitglieder für den Kreistag, die Stadtverordnetenversammlung und die Ortsbeiräte Zossen und Nächst Neuendorf.

Als KandidatInnen für die Stadtverordnetenversammlung wurden gewählt:

Auf dem Foto vordere Reihe von links nach rechts: Cornelia Graffunder; Mathias Buttler, parteilos; Dr. Rainer Reinecke. Hintere Reihe von links nach rechts Max Reimann; Carsten Preuß, parteilos; Steffen Sloty; Conrad Irrgang

Unsere Kandidaten für den Ortsbeirat Zossen

Kandidaten für den Ortsbeirat Zossen

Als Kandidaten für den Ortsbeirat Zossen wurden gewählt:

Auf dem Foto von links nach rechts: Max Reiman, Conrad Irrgang, Carsten Preuß, Mathias Buttler.

Unsere Kandidatin für den Ortsbeirat Nächst Neuendeorf

Ilona Schmitt

Für den Ortsbeirat Nächst Neuendorf kandidiert Ilona Schmitt.

Unser Kandidat für den Ortsbeirat Wünsdorf

Steffen Sloty

Steffen Sloty wurde als Kandidat für den Ortsbeirat nominiert.

Drei Fragen an unsere Kandidaten zur Kommunalwahl

Carsten Preuß
Carsten Preuß

Könnten Sie bitte etwas zu Iher Person sagen und warum Sie als Landtagsabgeordneter auch Kommunalpolitik machen wollen?

Gebürtig bin ich aus Luckenwalde. Beruflich habe ich zunächst in der Landwirtschaft begonnen. 1991 wechselte ich dann in das Umweltamt der Kreisverwaltung. Seit gut einem Jahr bin ich Landtagsabgeordneter der Linksfraktion in Brandenburg. Fraktionsvorsitzender der Fraktion Die Linke in der SVV in Zossen bin ich seit 2009. Die Verbindung von Landtagsmandat und Kommunalpolitik halte ich im Übrigen für sehr sinnvoll: Sie erdet, zeigt Zusammenhänge und Folgewirkungen sowie notwendigen Handlungsbedarf auf.

Wie sollte Zossen in fünf Jahren aussehen oder was wünschen Sie sichwünscht für Zossen?

Zossen sollte bunter, grüner und kulturvoller werden. Ich hoffe, dass wir in den kommenden Jahren tolle Bildungsangebote bereitstellen können, von den Kitas über gute Schulen (neue Gesamtschule), Horte bis zu den Jugendclubs. Wichtig ist eine gute Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr, nicht nur nach Berlin, sondern auch in die Kreisstadt, nach Potsdam und nach Königs Wusterhausen. Ein Kino wäre toll!! Und ich möchte erreichen, dass bei all den neuen Bebauungsplänen unsere Stadt mit seinen Ortsteilen lebenswert bleibt. Wichtig ist auch eine dienstleistungsorientierte Verwaltung.

Sie sind auch noch in Zossner Vereinen aktiv?

Ich bin Mitglied des Heimatvereins „Alter Krug“ Zossen e.V. und ich bin Vorsitzender des Weinberg Zesch e.V. Den Weinberg in Zesch haben wir 2013 wieder reaktiviert und 1.500 Reben gepflanzt. Seit 2015 wird auch Wein gekeltert. Der Berg macht viel Arbeit bevor die Ernte eingefahren werden kann. Aber Bodenständigkeit und Beharrlichkeit sind nicht nur auf dem Weinberg gute Eigenschaften.

 

Sie kandidieren für die Stadtverordneteversammlung Zossen. Stammen Sie aus Zossen?

Ich lebe seit 14 Jahren in Dabendorf. Damals gefiel mir die Idee, meine Tochter in einer kleinen Schule in ländlicher Gegend aufwachsen zu sehen. So kam es zu einem Wegzug aus der Großstadt Berlin, wo ich geboren und aufgewachsen bin. Heute lernt auch mein Sohn an dieser kleinen feinen Schule.

Was bewegt Sie?

Die zunehmende Ungerechtigkeit im Land… aber auch global betrachtet. Immer mehr Menschen sind von sozialer- und kultureller Teilhabe ausgeschlossen. Ihnen fehlen Zukunftschancen. Menschen, die sozial  benachteiligt  und gesellschaftlich abgehängt sind, sollten ein Miteinander finden. Ein gegenseitiges Ausspielen benachteiligter Bevölkerungsgruppen produziert und verfestigt Unruhe in der Zivilgesellschaft.

Niemand kann Berge versetzen. Mein kleiner gesellschaftlicher  Beitrag ist ein Ehrenamt bei der Zossener Tafel.

Haben Sie Wünsche für Zossen?

Die stetige Entwicklung zerstört ländliche Strukturen. Alles wird größer und anonymer. Es gibt nicht nur Bedarfe der Menschen sondern auch Bedürfnisse unabhängig von Konsum. Beides zu kombinieren und danach eine Stadt zu gestalten mit Hilfe eines Stadtentwicklungskonzeptes wäre eine schöne Sache. Und stellen Sie sich vor… die Bürger haben ein Mitspracherecht und können die Entwicklung ihrer Stadt beeinflussen… für ein Gemeinwohl.

Mathias Buttler
Mathias Buttler

Könnten Sie bitte etwas zu Iher Person sagen?

Ich bin 46 Jahre alt und in Berlin Lichtenberg geboren. Seit 2008 bin ich in Dabendorf zu Hause. Seit 25 Jahren bin ich verheiratet und habe drei Kinder. Meine Hobbys sind Fußball und das Restaurieren von alten Spielautomaten. 

Welche Themen in der Stadt interessieren Sie besonders?

Ich interessiere mich besonders für die Familienpolitik unserer Stadt. Aber auch der Sport liegt mir am Herzen. Durch meine berufliche Vergangenheit in der Baubranche sind die Bauvorhaben unserer Stadt für mich von großem Interesse.

Was möchten Sie erreichen?

Ich möchte etwas für unsere Stadt bewegen, mich aktiv für ein soziales und gerechtes Miteinander einsetzen und für lokale Themen engagieren. Zossen muss noch schöner werden. Die Schmierereien an Häuserwänden, vermüllte Grünanlagen, der schlechte Zustand der Geh- und Fahrradwege sowie einiger Straßen und zeitraubende Bahnquerungen sind mir ein Dorn im Auge. Auch die ärztliche Versorgung halte ich für verbesserungswürdig sowie die Stärkung kleiner Einzelhändler. 

Hallo Max. Du trittst bei den Kommunalwahlen für die Stadtverordnetenversammlung und als Ortsbeirat in Zossen an. Erzähle uns von Dir.

Ich bin 32 Jahre alt, habe eine Tochter, bin gelernter Kaufmann für Verkehrsservice und Eventmanager. Geboren bin ich in Berlin, habe den Großteil meines Lebens aber im Brandenburger Umland verbracht. In meiner Freizeit erfreue ich mich an den einfachen Dingen des Lebens: Musik, Essen, Lesen, bei gutem Wetter die Zeit m Freien verbringen, Freunde und Familie treffen. Und natürlich gibt es nichts Schöneres als mich um meine Tochter zu kümmern und sie aufwachsen zu sehen.

Was bewegt Dich zur politischen Mitarbeit und wie bist Du dazu gekommen?

Ich bin ein sozialer Mensch und interessiere mich für mein Umfeld. In der Zeit meiner Ausbildung und der anschließenden Beschäftigung bei der Deutschen Bahn konnte ich dank der dort vorhandenen Strukturen wie Jugend- und Auszubildendenvertretung, Betriebsrat und den verschiedenen gewerkschaftlichen Gremien mein ehrenamtliches Engagement entwickeln und ausbauen. Seitdem macht es einen Großteil meines beruflichen und privaten Alltags aus - seit dreieinhalb Jahren bin ich nun hauptamtlicher Gewerkschafter, aktuell beim Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

Und nun zieht es Dich in die Stadtpolitik?

Ja, ich fühle mich in Zossen angekommen. Ich habe mich bewusst für diese Stadt entschieden und mir geht es hier gut. Deswegen möchte ich mich am Geschehen in dieser Stadt und an ihrer Entwicklung beteiligen. Möglichkeiten für Veränderungen gibt es offensichtlich. Beispielhaft seien Öffentlicher Nahverkehr, Kitaplatzvergabe, Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner an politischen Entscheidungen, bezahlbarer Wohnraum und die Entwicklung des Stadtbildes genannt. Zusammen mit meinen bisherigen Erfahrungen, Tätigkeiten und Interessen in den Schwerpunkten Bildung, Jugend, Antirassismus und Stadtentwicklung werde ich nicht erst im Fall meiner Wahl versuchen entsprechenden Einfluss zu nehmen für eine wachsende Stadt, die sich aktuellen und zukünftigen Herausforderungen stellt und die dabei nicht nur durch einzelne „Leuchtturmprojekte“ auffällt, sondern die nachhaltig handelt und auch mittel- bis langfristig plant.

Dafür stehe ich am 26. Mai 2019 zur Wahl - für Sie und Euch in der Stadtverordnetenversammlung und im Ortsbeirat in Zossen.

Steffen Sloty
Steffen Sloty

Können Sie sich kurz vorstellen?

Mein Name ist Steffen Sloty, bin 42 Jahre, habe drei Kinder und wohne im Ortsteil Wünsdorf. Von Beruf bin ich Bauzeichner, arbeite jedoch jetzt seit drei Jahren in einer Sicherheitsfirma.

Warum wollen Sie für die Stadtverordnetenversammlung und den Ortsbeirat Wünsdorf kandidieren?

Mir liegen meine Stadt und besonders mein Ortsteil am Herzen. Als Abgeordneter habe ich die Möglichkeit, Einfluss auf Entscheidungen zu nehmen. Ich freue mich, dass ich dabei den Bürgerwillen vertreten kann, denn in unserer Stadt gibt es viele unterschiedliche Meinungen zu einem Thema und diese müssen auf einen Nenner gebracht werden.

Warum denken Sie ist es notwendig, dass die Leute Sie wählen?

Viele unterschiedliche Meinungen sind wichtig für unsere Stadt Zossen, um möglichst viele Bürger bei unseren Entscheidungen mitzunehmen. Außerdem möchte ich auch weiter ein Ansprechpartner für unsere Bürger sein, um ihnen unsere Entscheidungen nahe zu bringen, sowie ihre Gedanken mit einfließen zu lassen.

Dr. Rainer Reinecke
Rainer Reinecke

Was verbinden Sie mit Zossen?

Zossen ist seit 1992 zu meiner neuen Heimat geworden. Um schnell mehr über unser Ackerbürgerstädtchen, seine Menschen und seine Geschichte zu erfahren, engagiere ich mich seit 1993 im Heimatverein „Alter Krug“. Dort arbeite ich seit Jahren auch im Vorstand mit. Außerdem bin ich Mitglied im Vorstand des „Bildung Aufklärung Zossen e.V.“.

Ihr Name war jahrelang mit der Jugendsozialarbeit in Zossen verbunden, jetzt sind Sie im Ruhestand, gönnen Sie sich auch diese Ruhe?

Nur sehr eingeschränkt. Ja, ich habe etwas mehr Zeit für meine Frau, zum Schreiben, Fotografieren und für meine Fossilsammlung. Ich bin aber auch Opa von drei wunderbaren Enkelkindern. Und ich kann schlecht Nein sagen. So lebe ich als Ruheständler in ständig unruhigen Zeiten.

Jetzt kandidieren Sie mit 71 erneut für die Stadtverordnetenversammlung, sind Sie ein Politjunkie?

Garantiert nicht. Ich gehöre aber auch nicht zu jenen, die am Stammtisch nur über Politik meckern. Zugegeben, die Stadtverordnetenversammlungen in Zossen gehören nicht unbedingt zu den freudigen Ereignissen, auf die ich sehnsüchtig warte. Nicht selten ist da die Atmosphäre durch persönliche Vorbehalte und ideologische Vorurteile geprägt. Dennoch, hier werden die Weichen für die Entwicklung unserer Stadt gestellt, da möchte ich dabei sein. Und ich glaube immer noch an das Gute im Menschen.

Ilona Schmitt

Was können Sie zu sich sagen?

Ich bin 55 Jahre, selbstständig, verheiratet, ich habe zwei erwachsene Kinder und wohne seit 2000 in Nächst Neuendorf. Im Ortsbeirat arbeite ich seit 2015 mit. Ich kandidiere erneut, weil mir mein Ort am Herzen liegt.

Was macht Nächst Neuendorf für Sie aus?

Zuerst einmal fühle ich mich sehr wohl hier. Für mich lebt der Ort durch seine Einwohner, auch wenn ich denke, da könnte  noch viel zusammen wachsen.

Ich freue mich z.B. sehr über die vielen Menschen im Ort, die sich in den verschiedensten Bereichen in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren. Um nur einige zu erwähnen: Freiwillige Feuerwehr, Frauenverein, Ortschronist usw.

Was wäre Ihnen wichtig für  Nächst Neuendorf?

Schön wäre es, wenn unser neuer Jugendclub eine Bereicherung für die Heranwachsenden wird. Ansonsten möchte ich dazu beitragen, die Anliegen der Bürger voran zu treiben. Ich denke da an bessere Geh- und Radwege, Tempo-30-Zonen am Seniorenpark, an Schulbushaltestellen und in der Straße Zum Friedhof. Auch für die Jüngsten würde ich mich gerne weiterhin engagieren. Sie brauchen dringend sichere, beleuchtete Schulwege und unser Spielplatz müsste aufgearbeitet werden.

Conrad Irrgang
conrad Irrgang

Könnten sie sich kurz vorstellen?

Rentner, verheiratet, 2 Kinder, 1 Enkelkind, geborener Zossener.

Sind Sie als Rentner noch aktiv?

Gewerkschafter bei der IG-Metall, gewählter Delegierter für Versammlungen in Ludwigsfelde; Mitglied der Bürgerinitiative Zossen zeigt Gesicht; Mitglied bei Attac, Unterstützer des Kraut- und Rübenmarktes.

Für welche Vorhaben möchten Sie sich in der Stadtverordnetenversammlung einsetzen?

Für umweltfreundliches Bauen, für Ausbau der Radwege, für die Reparatur etlicher Gehwege, für behindertengerechte Einkaufsmöglichkeiten – zumindest eine Klingel.

Ich möchte mich aber auch dafür einsetzen, dass Schluss ist mit der Bevorzugung der Privatisierung von Gebäuden, Wald und Wiesen.

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Dialog für ein Kommunalwahlprogramm

Schwerpunkte herausgearbeitet

Am 24. Januar 2019 hatte DIE LINKE Zossen zu einem Bürgerdialog zu Schwerpunkten eines zu erarbeitenden Wahlprogramms in den Bücherstall nach Wünsdorf eingeladen. Alle geäußerten Gedanken wurden auf Karteikarten festgehalten und anschließend nach Schwerpunkten gruppiert.

Hier einige der Punkte, die dann jeweils noch untersetzt wurden:

  •     Zossen braucht ein Stadtentwicklungskonzept und ein unter breiter Bürgerbeteiligung entwickeltes Leitbild für die weitere Stadtentwicklung
  •     Bedarf für Freizeitangebote insbesondere für Kinder, Jugendliche und Senioren ermitteln und entsprechend planen
  •     Mehr Bürgerbeteiligung bei Entscheidungen zur künftigen Stadtentwicklung. Einrichtung eines Bürgerhaushaltes, aufgreifen bereits seit 2007 vorliegenden Vorschläge
  •     Transparente und bürgernahe Stadtverwaltung
  •     Kostenfreies Mittagesse an Schulen und Kitas. Trägervielfalt für KITAS in Zossen mit unterschiedlichen konzeptionellen Angeboten
  •     Ein Wissenschaftscampus für Zossen
  •     Mehr Jugendsozialarbeit an Schulen
  •     Instandhaltung und Ausbau der Geh- und Radwege
  •     Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs
  •     Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz vor Ort
  •     Unterstützung und aktive Beteiligung an Friedens- und Umweltaktivitäten vor Ort
  •     Vielfältiges Vereinsleben

Auf ein Wort

Die Wahlen am 26. Mai sind keine Bürgermeisterwahlen. Bürgermeister sind von Amtswegen stimmberechtigte Mitglieder in der jeweiligen Gemeindevertretung. Finden Sie Bürgermeister oder Bürgermeisterinnen dennoch auf ihrem Wahlzettel, dann offensichtlich deshalb, weil diese Stimmen für ihre Partei oder Wählergemeinschaft einsammeln wollen. Dies ist zwar legal, dennoch aber sehr fragwürdig.

Die Bürgermeisterwahlen finden in Zossen gemeinsam mit der Landtagswahl erst am 1. September statt.