Steffen Kühne in Zossen
Unser Direktkandidat für die Bundestagswahl, Steffen Kühne, besuchte Zossen. Unmittelbar nach seiner Ankunft besuchte er die Ausstellung „Zossen ´33“. Sichtlich ergriffen war er von der detailreichen Darstellung der Schicksale Zossener Bürger während der Zeit der faschistischen Diktatur. Besonders interessierte ihn die Dokumentation über die Ereignisse am 29. Juni 1993. An jenem Tag wurden in Zossen Kommunisten, Sozialdemokraten und Gewerkschafter von der SA und SS auf den Schulhof in Zossen zusammengetrieben, geprügelt, gefoltert , von der Gestapo verhört. Vor fast fünfzehn Jahren hatten Schüler der Geschwister- Scholl- Schule die Namen der Opfer ermittelt. Dank der Arbeit von Mitgliedern der BI Zossen zeigt Gesicht konnten jetzt detailliertere Fakten und persönliche Schicksale recherchiert und dokumentiert werden. Auch die Erforschung jüdischen Lebens in Zossen begann als ein Jugendprojekt, wurde dann vom BAZ e.V. und der BI Zossen zeigt Gesicht fortgeführt. Heute erinnern Stolpersteine in der Stadt an die Verfolgung der jüdischen Mitbürger in der Nazizeit. Dokumentiert ist auch, dass diese Stolpersteine mehrfach geschändet wurden.
Am Ende seines Besuches in der Ausstellung äußerte Steffen Kühne: „Ich bin schwer beindruckt über die umfangreiche und detailgetreue Dokumentation in dieser Ausstellung. So gut in ehrenamtlicher Arbeit, durch lokale Initiativen recherchiert und dokumentiert, kenne ich keine andere Ausstellung.“ Gerade der lokale Bezug, und die Darstellung der Geschehnisse am Leben einzelner Personen, so Steffen Kühne lässt Geschichte für die Besucher erfahrbar werden. Er hoffe, dass besonders viele Schulklassen diese Ausstellung besuchen.
Anschließend am Wahlstand konnten sich vor allem jene Bürger von der sozialen und politischen Kompetenz von Steffen Kühne überzeugen, die sich auf ein Gespräch mit ihm einließen.
