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Rückblick auf 2013 für Zossen - Leserbrief von Helga Wählack

Rückblick auf 2013, MAZ vom 9. Januar 2014, S.12
 
Es ist ja schön und gut, dass mehrere Millionen-Objekte, im Jahr 2013, in Zossen gemeistert wurden. Im Jahresrückblick vermisse ich aber einige wichtige Geschehnisse.

Besonders die umfangreiche Veranstaltungsreihe 2013 ,,Zossen erinnert an 1933 und die Folgen" fehlt im Artikel. An dieser Veranstaltungsreihe beteiligten sich viele Zossener Vereine, Institutionen und Bürger. Aufgerufen hierfür hatte die Superintendentin Katharina Furian und Georg von Eichborn als Bürgervertreter. Und sogar die Bürgermeisterin Michaela Schreiber hat zugestimmt.

Die Auftaktveranstaltung begann am 30.01.2013 und endete am 09.11.2013, zum 75. Jahrestag der Pogromnacht.

Die BI ,,Zossen zeigt Gesicht", hat in der Fischerstraße eine sehr interessante Ausstellung über die Machtergreifung der NSDAP in Zossen dokumentiert, die sie 2014 noch erweitern und für viele Menschen zugänglich gestalten will.

Unter der Überschrift ,, Ein Schlussstrich wäre fatal", wurde uns auch noch mitgeteilt, dass die Veranstaltungsreihe auch 2014 weitergeführt werden soll. Denn auch 2014 gibt es mehrere Gedenktage.

Unter der Rubrik Namen und Nachrichten fehlt auch noch etwas, nämlich:
Die Bürgermeisterin Michaela Schreiber wurde zu einer Disziplinnarstrafe von 5.000 Euro verurteilt. MAZ v. 1.3.13, S.11.

Auch den Prozess gegen die ILB zu den Fördermitteln, hat sie verloren. Und wer bezahlte die Prozesskosten? Wahrscheinlich wurden sie aus dem Stadtsäckel finanziert, wie auch die Straßenbaulastkosten die für die Straße K 7234 anfallen werden, die nun eine Gemeindestraße ist. Die Verhandlung von Bürgermeisterin Michaela Schreiber, mit der Kreisverwaltung, zur Umwandlung der Kreisstraße in eine Gemeindestraße, das war doch wieder so ein Alleingang von ihr, der nicht akzeptiert werden kann.

Aber auch das passiert in Zossen. Wenn ein Bürger eine andere Meinung als Frau Schreiber hat, wird er als Lügner hingestellt und wir anderen Bürger werden für dumm verkauft. Beispiel: Im FNP wurden alle vorhandenen Bahnquerungen der Großgemeinde Zossen weggelassen. Dagegen wurden die Bahnquerungen für die Nordumfahrung in den FNP eingezeichnet.

Das ist also Stimmungsmache und es sind Lügen, wenn wir Bürger etwas kritisieren und uns gegen die im FNP neu eingezeichneten Gewerbegebiete wehren.

Das gefällt Frau Schreiber natürlich gar nicht, dass viele Bürger gegen sie zusammenstehen. Auch für den Erhalt des Denkmalschutzes, für den Stadtpark, werden wir uns starkmachen.

Von Fred Hasselmann wird die Bürgermeisterin Michaela Schreiber, in seinen Artikeln, immer in ein gutes Licht gestellt. Dagegen werden Initiativen von Bürgern, gegen Frau Schreiber von ihm so dargestellt, indem er oftmals etwas weglässt, sodass Frau Schreiber am Ende immer Recht bekommt.

Mit freundlichem Gruß, Helga Wählack, Zossen, den 13.01.2014