Leserbrief zu: Mehrheit für die Notbeleuchtung, MAZ vom 12.12.2014
Es ist begrüßenswert und erfreulich, dass die Mehrheit der Stadtverordneten von Zossen für die Notbeleuchtungen an den Straßen in Wünsdorf und Neuhof gestimmt hat.
Aber die Notbeleuchtungen hätten gar nicht sein müssen, weil, wie Bürgermeisterin Schreiber selbst sagte, bereits 2006 bekannt war, dass diese Straßenbeleuchtungen damals schon marode waren und somit nicht mehr lange funktionstüchtig sein würden. Sie haben aber, zum Glück, sogar noch acht Jahre gehalten.
Doch wenn das Aufstellen von neuen Straßenlaternen seinerzeit auch in die Prioritätenlisten aufgenommen worden wäre, ist es fraglich, ob eine Realisierung erfolgt wäre. Von der Stadtverwaltung finden doch die Prioritätenlisten, wenig Beachtung. Viele Maßnahmen, die in diesen Listen schon jahrelang stehen, wurden bis heute nicht realisiert.
Nun kann man aber, gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit, die Straßen nicht unbeleuchtet lassen.
Deshalb müssen wiedereinmal unnötig Steuergelder ausgegeben werden.
Im Herausreden ist Bürgermeisterin Schreiber sowieso nie verlegen. Fehler machen, nach ihrer Meinung, immer die Anderen.
Durch ihre Sturheit hat nun Frau Schreiber, die Verzögerung für die fehlende Straßenbeleuchtung, verursacht.
Deshalb muss der Beschluss und der Termin 31.12.2014, nun auch eingehalten werden.
Freundliche Grüsse, Helga Wählack, Zossen
