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Leserbrief von Helga Wählack zum Umgang mit dem Wahleinspruch zur Kommunalwahl

Zu: ,,Sie und Ihre Bagage !" MAZ vom 18.07.2014.

Wieder einmal müssen wir Zossener und alle, die die MAZ lesen und natürlich alle, die bei der Versammlung (SVV) am 16. 07. 2014 dabei waren, das unwürdige Verhalten der Bürgermeisterin, Michaela Schreiber, zur Kenntnis nehmen.

Wie berichtet wurde, vermutet Frau Schreiber, dass die Bürgerliste (BL) und DIE LINKE ein Komplott gegen sie geschmiedet hätten. Diese Unterstellung ist ungeheuerlich.

(Duden: Komplott = Verabredung zu einer strafbaren Handlung)

Dazu wurde die BL auch noch wiederholt von ihr als Bagage bezeichnet und dass sie hinterhältig agieren würden.

(Duden: Bagage = Gesindel, Pack)

Die Frage steht jedoch: ,,Warum wurde vom Wahlleiter, Herrn Kramer, die versprochene, ausführliche Stellungnahme (MAZ v. 17.6.14, S.11) nicht abgegeben? Von ihm wurde nun der Wahleinspruch so dargestellt, als wollte man ihm und die Wahlhelfer damit nur in Misskredit bringen. Er musste aber eingestehen, dass Fehler gemacht wurden, die aber, wie er sagte, auf die Stimmenabgabe keinen Einfluss gehabt hätten.

Aber warum wurden dann der BL anstelle von 3 Sitzen nur 2 Sitze zugesprochen? Es gab wahrscheinlich auch kein erneutes Auszählen der Stimmzettel im Beisein der BL.
Es ist unglaublich, dass auf den Wahleinspruch überhaupt nicht eingegangen, sondern dass er ohne ordentliche Begründung einfach abgelehnt wurde und das auch noch viele Abgeordneten dem zustimmten.

Das verstehe wer will und kann. Aber wundern muss man sich nicht, denn in Zossen weiß man ja sowieso meistens schon im Voraus, in welche Richtung der Hase läuft.

Freundliche Grüße,

Helga Wählack, Zossen, den 19.07.2014