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Bürgerinitiative Zossen zeigt Gesicht

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Leserbrief von Helga Wählack zu den beiden Leserbriefen vom 31.7.2013 in der Zossener Rundschau

Zu den zwei Leserbriefen am 31.7.2013 in der MAZ-Zossener Rundschau: So wird es nie gelingen, dass eine Zusammenarbeit, gegen den Rechtsextremismus, zwischen der Stadtverwaltung und der BI Zossen zeigt Gesicht (Z.z.G.) erreicht wird, wenn immer wieder Öl ins Feuer gegossen wird. 
 
Natürlich ist die Aussage, von Jörg Wanke, dass Plan B eine rechtspopulistische Vereinigung ist, diplomatisch etwas ungeschickt.
Wahrscheinlich bezog sich Jörg Wanke aber damit, auf die in der SVV, am 12.12.2012, gemachte Aussage vom Abgeordneten Hummer, Plan B, der ihm als Hassprediger und Lügner bezeichnete. Und der Abgeordnete Käthe, Plan B, sagte bei dieser SVV, dass es, die während der SVV genannten rechtsextremistischen Schmierereien, gar nicht gegeben hätte. Die anderen Abgeordneten von Plan B hatten keine Einwände dazu, sodass angenommen werden muss, dass alle der gleichen Meinung sind. Und die unerträglichen Äußerungen von Herrn Böhm, Sprecher von Plan B, auf deren Homepage werden offensichtlich auch von den anderen Plan B-Mitgliedern mitgetragen. Und dass Herr Wanke nun als Nestbeschmutzer und Ruhestörer verunglimpft wird, kann niemand bestreiten.
Dass der Anschlag auf das Haus von Jörg Wanke von Rechtsextremisten ausgeführt wurde, ist nicht von der Hand zu weisen. Es wurden ja auch zur gleichen Zeit rechtsextremistische Schmierereien im Stadtpark und auf Stolpersteinen festgestellt. 
 
Auch das hat uns die BI Z.z.G. mitgeteilt, dass 2006 das Projekt zur Judenverfolgung unter Hitler, unter der Trägerschaft des Jugendfreizeitklubs Leo e.V. in Zusammenarbeit mit der BAZ und der Gesamtschule ,, Geschwister Scholl" Dabendorf, erstellt wurde. Hier sei daran erinnert, dass doch Frau Schreiber den Grundstein für die Streitereien gelegt hat, mit dem Verbot der Tagungen des BAZ e.V. in der Bibliothek in Zosssen. 
 
Zum Haus der Demokratie folgendes: Nachdem Frau Schreiber das Haus in der Fischerstrasse gekauft hatte, hat sie versprochen, dass ein Haus der Vereine darin entstehen soll. und die BI Z.z.G. kann auch einziehen. Nun sind drei Jahre vergangen und sie hat nicht Wort gehalten. Also hat sie nach dem Brand des -Hauses der Demokratie- in keinster Weise die BI Z.z.G. unterstützt. Ganz sicher wird es Jörg Wanke so gemeint haben.
 
Meine Anfrage, ob die BI Z.z.G. einen Antrag gestellt hat, im Haus in der Fischerstrasse die Ausstellung durchführen zu dürfen, wurde bejaht. Diesen Antrag konnte Frau Schreiber natürlich nicht ablehnen, das wäre ja schlecht angekommen.
Es hat ganz sicher viel Arbeit, Zeitaufwand und Geld gekostet um die Räume, für die Ausstellung herzurichten. Aber auch die Nachforschungen werden Zeit und Geld gekostet haben. Da steht schon die Frage: ,,Wurde die BI von Frau Schreiber wenigsten finanziell unterstützt?"
Und warum war Frau Schreiber beim Besuch von Sigmar Gabriel, Bundesvorsitzender der SPD nicht anwesend? Sie wurde doch sicher eingeladen.
Auch das ist ein Grund, dass die Anfeindungen nicht aufhören.
Diese Frage steht auch noch: ,,Haben die Bürger, die die kritischen Leserbriefe geschrieben haben, die Ausstellung schon einmal besucht?
Zur Erreichung eines gemeinsamen besseren Verhältnisses für unsere Stadt wäre eine Zusammenkunft mit Aussprachen nötig. Aber leider wird wohl der Wille dazu fehlen.
 
Zossen, den 2.8.13 Helga Wählack.

Nachsatz: Im Wochenspiegel wurde am 24. Juli 2013, auf Seite 7, unter der Überschrift: ,,Sigmar Gabriel in Zossen", sehr ausführlich und gut berichtet.