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Leserbrief von Helga Wählack vom 14.05.2015

Zu dem Interview mit Bürgermeisterin Michaela Schreiber am 12. Mai 2015 in der MAZ stehen folgende Fragen an.
 
Offensichtlich fehlt Frau Schreiber die Einsicht, dass der Haushalt 2014 abgelehnt werden musste. Denn warum ist sie nicht auf die Begründung der Ablehnung eingegangen? Für die wichtige Maßnahme  Schulneubau Dabendorf, hätte sie doch, zur Verringerung des Kredites, die vorhandene Rücklage in den Haushalt einbeziehen können. Und warum wurden keine Fördermittel beantragt? Es muß doch nicht von vornherein davon ausgegangen werden, daß sie abgelehnt werden. Und mit ihrem Streit gegen das Rechnungsprüfungsamt  hat sie selbst verursacht, dass sie die Eröffnungsbilanz und die Jahresabschlüsse für 2012 und 2013 nicht vorlegen konnte.
Warum kann Bürgermeisterin Schreiber ihre Fehler nicht eingestehen? Die Schuld für die versäumte Ausschreibung für den Schulneubau Dabendorf,schiebt sie nun den Stadtverordneten zu.
Ja, es waren die Stadtverordneten von Plan B und CDU, die jeder Beschlussvorlage für den Schulneubau, nach 2012 unkritisch zustimmten.
Nach dem Beschluss im November 2012, explodierten die Kosten von 18 Millionen Euro auf 37 Millionen Euro im Jahr 2013. Und der Bau wurde, allein mit Kreditfinanzierung, von der Mehrheit der Stadtverordneten beschlossen.
Immer sind die anderen Schuld, wenn etwas schief geht. Wie auch z.B. bei der versäumten Ausschreibung für die Kita Oertelufer.
Auch zu den defekten Straßenbeleuchtungen ist zu sagen, dass sie immer mit Neubauten glänzen will und deshalb die Instandsetzungen der Infrastruktur vernachlässigt wurden.
Und warum kann Frau Schreiber bei Meinungsverschiedenheiten nicht sachlich argumentieren?  Aber sie muss ja mit würdelosen Aussagen ihre Wut rauslassen.
Von einer Bürgermeisterin erwartet man, dass sie Vorbild sein kann. Dann würden auch die Sitzungen nicht so ausarten.
Sollen denn nun alle nach der Pfeife von Bürgermeisterin Schreiber tanzen?  Aber da machen ihr sowieso die Gesetze einen dicken Strich durch die Rechnung.
 
Mit freundlichem Gruß, Helga Wählack, 
Zossen, den 14.05.2015