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HW

Leserbrief von Helga Wählack

Der Erdwall wird wieder planiert. MAZ v. 17.11.14, S. 11
 
Der aufgeschüttete Erdwall am Sportplatz der Goetheschule in Zossen soll also wieder verschwinden. Das lustige und witzige Spekulieren, dass es vielleicht ein Lärmschutzwall sein könnte, wurde damit beendet.

Leider wurden an der Goetheschule nicht, wie vorgesehen, die zwei Maßnahmen, der Neubau des Schulhofes und der des Sportplatzes gleichzeitig realisiert. Aber auch der Schulhofneubau wurde noch verschoben und damit auch nicht termingerecht fertiggestellt. Eine vorübergehende Gestaltung des Sportplatzes hätte sich also erübrigt, wenn der Plan eingehalten worden wäre. 

So wurden wiedereinmal 7.500 Euro, sprichwörtlich, in den Sand gesetzt.
Viel wichtiger als die Schulsportplätze, sind der Zossener Bürgermeisterin Michaela Schreiber aber der Bau des Sportforums und auch der Neubau der Schule in Dabendorf. Dafür dürfen die Kosten immer weiter in die Höhe steigen. 

Dagegen ist für die defekten Straßenbeleuchtungen in Wünsdorf und Neuhof kein Geld übrig. MAZ v. 21.11.14. S.7. Überschrift: - Bürger fordern Notbeleuchtung für ihre Straßen.

Rückblickend muss auch gefragt werden: ,,Musste das Aufstellen der Leuchtsäulen im Warteraum des Bahnhofs in Zossen sofort sein und in den Ortsteilen gehen nun die Lichter aus?"

Außerdem wurde für den Zaun am Jobcenter viel Geld ausgegeben, weil ein einfacher Zaun nicht genügte. Was ich aber besonders verurteile ist, dass für vermeidbare Gerichtsverhandlungen Steuergelder verwendet werden.

Damit ist der Beweis erbracht, dass die Maßnahmen, die für die Sicherheit der Bürger der Großgemeinde Zossen beschlossen wurden, wie z.B. auch für den Bau und die Sanierungen von Straßen und Wege, immer wieder hinten angestellt werden.

Mit freundlichem Gruß, Helga Wählack, Zossen