Leserbrief von Frau Helga Wählack zum MAZ-Interview mit Michaela Schreiber (Plan B)
"Das Interview ist voller Lügen"
Leserbrief zum MAZ-online Interview mit Michaela Schreiber (Plan B) am 18.12.2013:
Im Interview mit Herrn Dr. Axel Niestlé , sehe ich keine Stimmungsmache gegen uns Bürger. Es ist eine Frechheit von der Bürgermeisterin Michaela Schreiber, Herrn Niestlé als Lügner hinzustellen. Hat sie sich jemals, über die falchen Stimmungsmacher, die für sie votierten, das gab es oft, aufgeregt? Natürlich nicht.
Das an beiden Bahnquerungen gearbeitet wird, nehme ich ihr nicht ab. Ist die Vereinbarung, die sie mit dem Landkeis Teltow-Fläming getroffen hat, nicht schon wieder so ein Trick von ihr? Die Kreisstraße K 7234, von Glienick nach Dabendorf (Goethestraße), ist nun eine Gemeindestraße. Der Kreis kann nicht mehr reinreden und sie hat ein Argument gegen die innerörtliche Bahnquerung, weil die Mehrkosten dafür geschätzte 800.000 Euro betragen würden.
Frau Schreiber sollte endlich eingestehen, dass sie nur für die Nordumfahrung ist. Im Interview sagte sie, dass die Dabendorfer keine Umwege bei der Nordumfahrung hätten. Das ist falch. Wer z.B. auf der Seite der B 96, an der Goethestraße oder auch einer anderen Straße wohnt und sein Kind in die Dabendorfer Schule oder in den Kindergarten, mit dem PKW bringen will, muss über Zossen fahren, wenn es keine innerörtliche Bahnquerung gibt.
Natürlich haben viele Dabendorfer persönliche Gründe, für oder gegen die Nordumfahrung.
Mit der Rücklage von derzeit 13 Mill. Euro könnten beide Varianten der Bahnquerung finanziert werden. Aber was ist wichtiger?
Ein Schulneubau in Dabendorf oder die Nordumfahrung?
Außerdem gibt es noch viele andere wichtige Maßnahmen, die finanziert werden müssen.
Der Vorwurf von Frau Schreiber gegen die Redakteurin, dass das Interview mit Herrn Niestlé, ohne vorherige Rücksprahe mit ihr erfolgte, ist unerhört. Soll jede Meinung mit ihr abgestimmt werden? Sie hätte ja an der Veranstaltung der Bürgerliste zum FNP teilnehmen können, dann hätte sie ihre Argumente vortragen können.
Die Behauptung, dass die Redakteurin Wahlkampf betreibt, ist auch so eine Unverschämtheit von Frau Schreiber. Eine Bürgermeisterin die sich so verhält, auch gegenüber Bürgern und andere Meinungen nicht achtet, ist aus meiner Sicht, für eine Stadt, ein sehr schechtes Signal, nach außen.
Mit freundlichem Gruß, Helga Wählack, Zossen, den 18.12.2013
