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Ilona Schmitt und Steffen Sloty

Gegen die Abwahl der Bürgermeisterin in Zossen

Aus Sicht der Linken-Basisorganisation Zossen ist das Abwahlbegehren gegen die derzeitige Bürgermeisterin Wiebke Şahin- Connolly ein unnötiges Unterfangen. Die Durchführung eines Abwahlverfahrens würde nur unnötige Kosten verursachen.

Nächstes Jahr sind ohnehin turnusmäßige Bürgermeisterwahlen und zum anderen gibt es kein rechtswidriges Verhalten, welches man Bürgermeisterin Şahin- Connolly vorwerfen könnte. Auf der Unterschriftenliste zum Abwahlbegehren werden auch keine Gründe hierzu benannt.

Vorwürfe, dass die derzeitige Bürgermeisterin Zossen in die Haushaltssicherung gebracht hätte, sind so nicht haltbar. Zur Amtsübernahme 2019 hatte sie von ihrer Amtsvorgängerin schon enorme Schulden übernommen. Hinzu kam, dass durch Briefkastenfirmen hohe Rückzahlungen der Gewerbesteuer fällig wurden und auch in den kommenden Jahren noch getätigt werden müssen. Auch diese Ursache liegt in der Zuständigkeit ihrer Amtsvorgängerin.

Die aktuellen und ehemaligen Linken-Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung, die mit Frau Şahin-Connolly als Bürgermeisterin zusammen gearbeitet hatten und haben, lehnen das Abwahlverfahren ab.