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Gedenken an Rosa Luxemburg
Das Foto ist eine Bildcollage aus der Außenansicht des ehemaligen Lazaretts in Wünsdorf sowie an der dort an der Außenfassade angebrachte Erinnerungstafel für Rosa Luxemburg.

Robert Kosin, Geschäftsführer des Kreisverbandes

Erinnern heißt handeln - Luxemburg-Gedenken auch in Teltow-Fläming

Am 17. Januar versammelten sich in Wünsdorf, an einem oft übersehenen, doch geschichtsträchti- gen Ort, zahlreiche Genoss*innen, Sympathisant*innen und Interessierte, um gemeinsam an zwei der bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschen Arbeiterinnenbewegung zu erinnern: Rosa Luxem- burg und Karl Liebknecht.

Rosa und Karl stehen wie kaum andere für unerschütterlichen Einsatz gegen Krieg, Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit. Sie kämpften in einer Zeit extremer gesellschaftlicher Spannungen für Frieden, Freiheit und die Rechte der arbeitenden Bevölkerung. Ihr Vermächtnis, so Linken-Kreisge- schäftsführer Robert Kosin, ist heute noch von großer Bedeutung: In einer Welt, in der soziale Spal- tungen wachsen, Menschenrechte angegriffen werden und Militarismus erneut auf dem Vormarsch ist, sei das Erinnern an diesen Geist nicht nur eine historische Pflicht, sondern ein politisches Handeln im Hier und Jetzt.

Die Wahl des Ortes – Wünsdorf – war bewusst: Als ehemaliger Militärstandort mit wechselvoller Geschichte steht er symbolisch für die Widersprüche unserer Zeit. Gerade hier wurde deutlich, wie wichtig es ist, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, um Zukunft gestalten zu können.

Robert Kosin betonte, dass Erinnerung nicht Selbstzweck sein darf, sondern Ansporn ist, für eine gerechte Gesellschaft einzutreten.

Die Veranstaltung war geprägt von persönlicher Betroffenheit und politischer Entschlossenheit. Kerngedanke war: Die Ideale Luxemburgs und Liebknechts – Frieden, Solidarität, Gleichheit – sind aktueller denn je. Angesichts globaler Krisen, sozialer Ungleichheit und politischer Polarisierungen sei es wichtig, das Erbe dieser Kämpfer für Gerechtigkeit wachzuhalten, weiterzugeben und praktisch umzusetzen.

In einer Zeit, in der politische Auseinandersetzungen oft oberflächlich geführt werden, setzt Die Linke Teltow-Fläming mit diesem Gedenken ein deutliches Zeichen: Erinnern heißt handeln. Nur wer die Wurzeln unserer demokratischen und sozialen Errungenschaften kennt, könne die aktuellen Herausforderungen – von sozialer Ungleichheit über Klimagerechtigkeit bis zur Friedenspolitik – konstruktiv und solidarisch angehen.

Der Kreisverband dankt allen, die gekommen sind, um diesen besonderen Ort mit Leben zu füllen. Gleichzeitig ist der Aufruf eindeutig: Das Engagement gegen Ausgrenzung, Ungerechtigkeit und Militarisierung müsse politisch weitergeführt werden – auch über Gedenktage und Jubiläen hinaus.