Ein Weihnachtsgeschenk der Deutschen Bahn für Dabendorf
Fußgängerbrücke über die Bahnschienen wird saniert
Noch vor Weihnachten 2010 soll die Fußgängerbrücke über die Bahnschienen wieder nutzbar sein. Damit wird die Sicherheit des Schulweges erheblich verbessert. 2004 wurden die Stufen der Fußgängerbrücke entfernt, um eine Nutzung der unbenutzbar gewordenen Brücke zu verhindern. Seither gab es zahlreiche Initiativen um die Deutsche Bahn AG zu bewegen, die Fußgängerbrücke zu sanieren. Nachdem Betonarbeiten an beiden Treppenaufgängen erfolgten, laufen derzeit die Arbeiten an der Stahlkonstruktion. Anschließend werden die entfernten Treppenstufen angebracht und der Plattenbelag auf der Überführung. Auch eine Beleuchtung sollen installiert werden.
Nach gut sechs Jahren kann dann die Fußgängerbrücke wieder zum sicheren Überqueren der Bahngleise genutzt werden.
Insbesondere der Landtagsabgeordnete Christoph Schulze (SPD) und Schulleiter Burghard Sattler haben regelmäßig darauf aufmerksam gemacht, dass viele Schüler unter den geschlossenen Schranken hindurchgingen, um noch rechtzeitig ihren Zug zu bekommen.
Die Fraktion SPD/LINKE/VUB in der SVV Zossen hatte sich ebenfalls an den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Nordostdeutschland, Joachim Trettin, und an den Vorsitzenden des Nahverkehrsbeirates Teltow-Fläming, Jörg Podzuweit, gewandt, um die Sanierung der Brücke zu bewirken. Auch die Bürgerinitiative für eine innerörtliche Bahnquerung in Dabendorf hat sich für eine Erhöhung der Verkehrssicherheit eingesetzt. Zuletzt schaute sich der jetzige Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) das Problem am 19.02.2010 vor Ort an, als er noch Staatssekretär war (vgl. Bericht vom 19.02.2010).
Zur weiteren Verkehrsberuhigung in der Ortsmitte Dabendorf hatten die Fraktionen DIE LINKE, SPD und VUB im November 2009 in der SVV einen Beschlussantrag eingebracht, mit dem die Verwaltung mehrere Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in Dabendorf prüfen sollte. Dieser Prüfauftrag wurde jedoch von den Fraktionen Plan B, CDU und FDP abgelehnt.
