26. September 2016 rr

Carsten Preuss zum Direktkandidaten für den Bundestag gekürt

Am Sonnabend den 24.09.2016 hatte die Linke die Mitglieder des Wahlkreises 62 zu einer

Gesamtmitgliederversammlung eingeladen. Von den 681 Mitgliedern waren 125 erschienen, um

ihren Direktkandidaten für den Bundestag zu wählen. Carsten Preuss stellte sich als einziger Kandidat

der Wahl. Das Ergebnis vorweg. Von den 125 anwesenden Mitgliedern stimmten 124 ab. Davon

stimmten für die Kandidatur 119 Mitglieder, zwei stimmten gegen Carsten Preuss und drei enthielten

sich der Stimme. Mit diesem starken Votum im Rücken hat Carsten Preuss faktisch den Wahlkampf

um das Direktmandat im Wahlkreis 62 eröffnet.

Sein Statement leitete er mit Fakten über die wachsende soziale Ungleichheit in Deutschland ein. Er

geißelte die zunehmende Kinderarmut und die bisherige Sozialpolitik der letzten beiden

Bundesregierungen. Deshalb dürfe es ein „Weiterso“ bei einer eventuellen Regierungskoalition mit den Linken nicht geben.

Carsten Preuss ist weit über Regionalgrenzen hinaus für sein Engagement für einen ökologischen Umbau der Gesellschaft bekannt. Zu den klassischen linken Forderungen - mehr soziale Gerechtigkeit, mehr Solidarität - gehört unabdingbar auch der sozial-ökologische Umbau der Gesellschaft. Beides mehr soziale Gerechtigkeit mit einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft möchte er eng verbunden wissen. Deshalb möchte er mehr frisches Grün in das kräftige Rot der Linken bringen.

Klarer Position bezog Carsten Preuss zu CETA und TTIP. Für ihn ist damit die prinzipielle Frage verbunden wer künftig das Sagen hat, wenn es um die Gestaltung der Gesellschaft, um die Art und Weise, wie wir arbeiten und leben, geht – die Konzerne oder die gewählten Parlamente.

Seinem Statement folgte eine lebendige Frage- und Diskussionsrunde. Da er in seinem Statement die Außenpolitik bis auf CETA und TTIP fast ausgeblendet hatte, nutze er die Gelegenheit in Antwort auf eine entsprechende Frage, seine Position darzulegen. Die NATO am besten sofort abschaffen, das werde aber nicht so einfach, keine Auslandseinsätze der Bundeswehr.

Den Mitgliedern aus den Landkreisen Dahme Spree und der Stadt Lübbenau versprach er, Einladungen gern anzunehmen, um sich auch in ihren Regionen als Kandidat der LINKEN vorzustellen.

Hallo Carsten, Glückwunsch zu diesem Auftakt und viel Erfolg im Wahlkampf!