Leserbrief von Helga Wählack vom 25.01.2012
Die Sorge und die Ungewissheit der Schlecker-Beschäftigten, um ihren Arbeitsplatz, kann ich gut nachvollziehen. Die Insolvenzanmeldung von Schlecker, ist die Folge des Konkurrenzkampfes mit den Drogeriemärkten von Rossmann.
Auch die Beschäftigten von Schlecker in Zossen, werden davon betroffen sein, wenn vielleicht noch nicht jetzt, dann aber vielleicht später, nach der Eröffnung des Rossmannmarktes.
In einem Leserbrief, veröffentlicht in der Zossener Rundschau, am 12.5.2010, Überschrift - Saal und Kino wünschenswert-, habe ich geschrieben, dass ich gegen die Ansiedlung von Rossmann, auf dem Marktplatz in Zossen bin. Ich habe darauf hingewiesen, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass dann, wenn sich Rossmann in Zossen etabliert, Arbeitsplätze bei Schlecker verloren gehen könnten.In einem späteren Artikel, von Fred Hasselman, vom 30.8.2011, in der Zossener Rundschau, Überschrift -Grünes Licht für Rossmann -, wurde Hiltrud Preuß, verantwortlich für den Denkmalschutz, in der Kreisverwaltung, unterstellt, dass sie absichtlich, die Genehmigung für den Rossmannmarktbau verzögert haben soll. Was aus meiner Sicht gut gewesen wäre, für die kleinen Geschäfte in der Innenstadt von Zossen, wenn er ganz verhindert worden wäre.
Es ist zu befürchten, dass der Konkurrenzkampf in Zossen, erst so richtig aufkommt, wenn neben Rossmann auch noch Kaufland eröffnet wird. Die kleinen Geschäfte, aber auch die vorhandenen Supermärkte, werden es spüren.
Im Allgemeinen ist es doch so, die Kleinen werden kaputtgemacht und die Großen werden immer größer, weil sie den Profit in ihre Taschen stecken.
Freundlichst
Helga Wählack
Zossen.