Leserbrief zum MAZ Beitrag vom 16.02.2012 - Tagesmütter ohne Vertrag - von Angelika Pentsi
Die Tagesmütter verdienen meinen Respekt und Anerkennung, für diesen nicht leichten Beruf. Er muss durch einen entsprechenden Berufsabschluss nachgewiesen werden. Viel Liebe und Verantwortungsbewusstsein und gute Nerven gehören dazu. Die Eltern, die ihr Kind einer Tagesmutter anvertrauen, wissen das, sie kennen sich ganz sicher sehr gut.
Die Ablehnung zu dem Passus, im Vertrag mit der Stadtverwaltung, dass diese Besuche ohne Anmeldung durchführen darf, ist durch Gesetze gerechtfertigt, wie im Artikel zu lesen ist. Eine zeitweilige Honorarzahlungsverweigerung, durch die Stadtverwaltung ist unerhört.
Ein Grund für das Nichtunterschreiben des Vertrages, von drei Tagesmüttern, könnte auch die schlechte Erfahrung, die die Tagesmütter mit Frau Schreiber hatten, sein. Auch ich würde so reagieren, wenn Gesetze das zulassen. Frau Schreiber pocht doch so oft, auf die Einhaltung von Gesetzen, warum in diesem Fall nicht?
Die Verantwortung, dass die Kinder ordnungsgemäß betreut werden, trägt hierbei das Jugendamt. Es ist wieder einmal das Einmischungsprinzip von Frau Schreiber, das uns auch aus anderen Bereichen hinlänglich bekannt ist.
Freundlichst
Helga Wählack
Zossen, 17.02.2012