Die zukünftige Bahnquerungsvariante für Dabendorf schlägt derzeit wieder hohe Wellen.
Seit einigen Jahren steht das Pro und Kontra der Nordumfahrung für Dabendorf in der Diskussion. Eine aussagekräftige Verkehrsanalyse für Dabendorf, welche eine mit z.Z. 9,5 Mio. EUR schwere Investition für die Nordumfahrung rechtfertigen würde steht seitens Frau Schreiber immer noch aus! Auch die Verlegung der B246 ist weiterhin noch nicht genehmigt worden.
Im März 2010 wurde von der SVV Zossen der Beschluss gefasst, dass es bis Ende September 2010 eine freiwillige Einwohnerbefragung zur Nordumfahrung in der gesamten Stadt bei getrennter Auswertung für Dabendorf geben sollte. Dies wurde durch Frau Schreiber in den Folgemonaten nicht realisiert, sondern einfach im April 2011 ein neuer Beschluss gefasst, welcher nur für Dabendorf eine Bürgerbefragung vorsieht.
Diese läuft nun bis zum 31.05.11 und heizt die Gemüter der Einwohner von Dabendorf durch PlanB ( Internetseite und Argumentationen ) in einer giftigen Atmosphäre auf.
Beim Stimmzettel der Bahnquerungsvarianten wurde bei der Variante 2 für die innerörtliche Bahnquerung der nicht unwesentliche Punkt des Lärmschutzes für die Anwohner „vergessen“, obwohl der Text der Varianten für den Stimmzettel im Hauptausschuss vorab beschlossen wurde. Die Lärmschutzmaßnahmen für die Anwohner werden durch die Deutsche Bahn AG nicht finanziert und somit wäre bei der teuren Variante 1 kein Geld im Säckel von Zossen mehr dafür übrig.
Was aber auffällig ist, dass nicht nur der Ort durch die Nordumfahrung getrennt werden würde, sondern dass dies in den Köpfen der Befürworter der Variante 1 schon längst gegenüber anders denkenden Bewohnern von Dabendorf passiert ist. Es ist keine angenehme faire Atmosphäre zu spüren, wo alle Argumente auf den Tisch gelegt werden, wo gemeinsam über eine sinnvolle Zukunft des Ortes nachgedacht wird. Die BI-Plakate für eine Bahnquerung in der Ortsmitte und gegen eine Teilung von Dabendorf, wurden schon nach kurzer Zeit teilweise abgerissen, oder beschädigt.
Wir hoffen, dass sich die Menschen von Dabendorf vor ihrer Abstimmung zu einer Bahnquerungsvariante umfassend informieren und sich nicht von unsinnigen und falschen Argumenten verdummen lassen.
Wir sind sehr froh, dass in diesem Jahr eine neue Bürgermeisterwahl ansteht und wir hoffen, dass sich die Menschen in der Großgemeinde Zossen dabei an alle Dinge erinnern, welche in den letzten Jahren in undemokratischer und willkürlicher Art passiert sind und wie mit den Menschen seitens der derzeitigen Bürgermeisterin und PlanB verfahren wurde.
Annette & Jürgen Klopp
Dabendorf